Fundieren

Mit großer Verve haben sich in den letzten Jahren Versicherungs- und Investmentgesellschaften dem Thema der Fundierung von betrieblichen Versorgungswerken angenommen. Die aktuelle Mehrheitsmeinung geht von einer 100-prozentigen Rückdeckung aus. Wir halten dies aber nur in Ausnahmefällen, wie z.B. der Absicherung von Gesellschafter-Geschäftsführer-Zusagen, für gerechtfertigt.

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten die Finanzierung_über_Pensionsrückstellungen die sinnvollste ist. Die dabei frei werdende Liquidität ist am besten im Unternehmen aufgehoben.

Allerdings sind auch wir der Ansicht, dass unter Umständen ein Teil der Ansprüche der Mitarbeiter extern fundiert werden sollte. Die Frage, welche Höhe die Finanzierungsquote im Hinblick auf die damit gewünschte Zielerreichung aus Sicht des Unternehmens ausmachen sollte, ist einer der Aspekte, die im Rahmen einer Asset-Liability-Studie beantwortet werden können.

Diese externe Fundierung dient als Liquiditätsreserve, auf die dann zugegriffen werden kann, wenn das Unternehmen sie benötigt. Dadurch ist das Unternehmen gewappnet für voraussagbare, einmalige oder periodische Trendbrüche. Es kann unsystematische Ereignisse abfedern und sich auf systematische gelassener einstellen. Die Versorgungsleistungen sind keine Belastung für den operativen Cash-Flow, sondern im Gegenteil, sie optimieren und verstetigen ihn.

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